Die Region Bessenitz

Die Region Bessenitz gehört zu einem von neun Gebieten,von denen die Region Gratzen-Teindles besteht. Über das ganze Region kann behauptet werden,dass das Wahrzeichen,das ihre Art prägen, Gratzener Bergland und Maltsch sind, beim Region Bessenitz ist es jedoch nicht so eindeutig. Die Region Bessenitz – d.h. vor allem die Soběnovská vrchovina (oft Hühnergebirge genannt) und der Zufluss Schwarzau.

Hühnergebirge wurde in 2004 von Südböhmen zum Naturpark mit Gesamtfläche von 40,7 Quadratkilometer ernannt. Zum Naturpark gehören die allen drei höchsten Berggipfel der Hühnergebirge: Hahn (870 Seehöhe), Hochstein/Vysoký kámen (865 Seehöhe), der auch unter dem Namen Henne bekannt ist und Bessenitzer Berg (753 Seehöhe), der Huhn genannt wird. Ein Grossteil der Hühnergebierge wurde durch Fichtenwälder bewaldet und mit den markierten touristischen Rad-und Wanderwegen vernetzt. Die Wanderwege für Fussgänder wurden so gewählt, so dass die obengenannten Berggipfel nicht verpasst werden könnten, die Besucher an ihnen zu den riesigen Felsengebilden und den zauberhaften Aussichten kommen und schliesslich durch sie den unwiderstehlichen Flusstal von Schwarzau entdeckt werden kann.

Für die Ausflüge ins Hühnergebirge sind mehrere Einstiegsorte zu wählen. Hinsichtlich der Verkehrszugänglichkeit von Budweiss und des fernen Inlandes ist ein solches ideales Ort die Marktgemeinde Bessenitz. Diese wird durch die Massenverkehrsmittel zugänglich, von der hiesigen Bibliothek können notfalls Informationen geleistet werden und an Ort und Stelle ist ins Geschäft und Restaurants zu gehen.

In die Region Bessenitz werden ausser Marktgemeinde Bessenitz auch die Ortschaften Oemau, Lotschenitz und Johannesberg eingeschlossen.

Näheres zum Region Bessenitz unter www.besednice.cz/okoli/

Zielpunkte, die nicht zu verfehlen sind

  • Marktgemeinde Bessednitz

Die Marktgemeinde Bessenitz liegt etwa 10 km nordöstlich von Kaplitz am Fuss des Hühnergebirges (Soběnovská vrchovina). Dank dieser Lage bildet Bessenitz einen nahezu idealen Ausgangspunkt für die Ausflüge zu den Berggipfeln des Hühnergebirge,die auch entsprechende Namen tragen: Hahn (871 Seehöhe) und Henne (865 Seehöhe). Die Gemeinde wurde erstmals 1396 erwähnt, es wird jedoch vorausgesetzt, dass die Gemeinde noch über mehr weitreichende Geschichte verfügt. Zu den berühmten architektonischen Denkmälern gehört die barocke St.-Prokop-Kirche aus dem Jahr 1738, die zusammen mit den Kirchen in Johannesberg, Oemau und Driesendorf ein unübersehbares Wahrzeichen vom ganzen Region Teindles bildet. Die Aufmerksamkeit wert ist auch die Kapelle mit der Statue von Johannes Nepomuk, die auf dem Dorfplatz zu finden und zu sehen ist.Das grösste Denkmalset in Bessenitz bilden auf dem Dorfplatz ein paar Giebelhöfe mit den Stirnseiten, die durch ein durchlaufend gegliedertes Gesims als Bindeelement verbunden werden. Einer der ältesten Gehöfte,bei dem die Architektur von Bauernbarock erhalten blieb, ist auch das Gehöft Nr. 60. Das Interessante an ihm ist nicht nur seine Architektur, sondern auch die Tatsache, dass sich hier auch die Zuchtstation von Hengsten befindet. Der Stationsbesitzer sammelt noch dazu Pferdegeschirr und weiteres Parade-und Arbeitszubehör.Nach Vorbesprechung mit dem Besitzer können Sie dann die Sammlungen von Pferdegeschirren, Halftern, Peitschen,usw. Mehr Infos unter www.besednice.cz

  • Douchhain

Nicht weit von Bessenitz in Richtung Besssenitz kann man nach etwa 2,5 Kilometer von der Hauptstrasse auf den Feldweg abbigen und folgen, bis man zur Kreuzung am Waldrand kommt. Falls man danach links geht, kommt man demnächst zu Douchhain, was u.a. an der Stationstafel zu erkennen ist, die das Ort kenntlich macht. Hier entdeckt man ein durch den Granitblock entstandenes Felsgebilde und wo auch eine Kapelle mit dem Jungfraubild zu entdecken ist. Ein Beweis dafür, dass unter den Christen der Ort sich einer grossen Beliebtheit erfreut. Seit je kamen hierher zu diesem, von den Bewohner genannt Ort „Vandlička“, viele von ihnen von Nah und Fern und brachten Blumen und Opfergeschenke mit sich. Einer der grossen Blöcke hat auch ein Wasserbecken, in dem ständig Regenwasser angehalten wird und der Sage nach auch möge nicht nur das Wasser, sogar allein der Aufenthalt am Ort heilende Wirkungen bringen .

  • Oemau

Auf dem Weg von Bessenitz nach Kaplitz lassen Sie sich die St.-Nikolaus-Kirche in Oemau nicht entgehen, also die Gemeinde, die am Fuss von Berg Hahn liegt. Oemau zählt zu den ältesten Dörfern im Region, was durch die Tatsache bewiesen sein sollte, dass vor dem Jahr 1000, in der Zeit, wo das Region im Besitz vom Adelsgeschlecht lag, sollte hier vermutlich eine Kapelle stehen. Zu den hiesigen Sehenswürdigkeiten gehört die ursprünglich gotische St.-Nikolaus-Kirche, die Mitte 17.Jahrhundert im Barockstil umgebaut wurde und im Jahre1853 renoviert. Der gotische Ursprung ist am Turm zu beobachten. Dank ihrer Lage befindet sich die Gemeinde in einer sehr attraktiven Umgebung, in der eine reizvolle Landschaft und abwechlungsreiche Geschichte einander verbunden werden.

  • Die Burgruine Sokoleč

Naheliegend der Gemeinde, hinter ihr her, am Ausläufer Schwarzau, ist eine Burgruine Sokoleč sehr gut zu beobachten. Zu ihrer Geschichte weiss man nun sehr wenig. Von den Informationen, die unter www.hradynamalsi.cz veröffentlicht wurden, geht jedoch hervor, die Burg sollte vermutlich nach 1358 von Heinrich von Weleschin, dem Herren von Michalnitz, gegründet werden, nach 1541, d.h. fast nicht nach 200 Jahren, wird er als eingestürzt bezeichnet. Zur Zeit betreut sie der Verbund Die Burgen an Maltsch und wird dadurch ins Produkt LANDESWEG eingeschlossen.

Von der Gemeinde Oemau kann die Burg nach dem Weg zu Dechant Gallein erreicht werden, nach dem man bis in den Flusstal Schwarzau hinunterkommt. Dort ist rechts zu der Mühle „An der Eiche/U dubu“ abzubiegen und dem grünmarkierten Lehrpfad nach Durch den Flusstal Schwarzau fortzugehen. Falls der Wasserstand im Fluss nicht hoch ist, ist es möglich, das Wasser durchzuwaten und bis an den Burgausläufer fortzugehen. Falss der Wasserstand jedoch Duchwaten nicht zulässt, ist der gangbare Weg zu nehmen und zu der Talsperre zu gehen und den Fluss zu überschreiten. Von da aus ist die Burg dem Fluss nur noch 500, jedoch anspruchsvollen Meter entfernt, da ist es notwendig, den steilen Felsausläufer zu besteigen, an dem die Burg liegt. Auf dem Weg zur Burg treffen Sie möglicherweise auch Bergsteiger, denn die Felswand ist von ihnen eine sehr ausgesuchte Landschaft.

  • Die Talsperre in Oemau

An nicht weit von Oemau fliessendem Schwarzau wurde 1925 die Talsperre zu Ende gebaut, die die älteste Funktionssperre in Südböhmen ist. Der ursprünglich Steindamm hält die See von der Fläche 3,9 Hektar und dem Volumen von 73,5 Kubikmeter Wasser. Die Bedeutung der Talsperre bestand in der energetischen Nutzung vom nahen Wasserwerk im Tal Schwarzau, wo das Wasser von der Talsperre durch die Mine und Unterrohrleitung von Höhenunterschied 59,5 Meter hineingeführt wurde.Beim Hochwasser wurde jedoch die Talsperre Gold-Tisch am Oberfluss Schwarzau durchbgebrochen und das Wasser, das die Talsperre überflutete, brach noch einen Teil der Talsperre. Die Flutwelle verwüstete ganz den bis zu 2 Kilometer langen und zum Wasserwerk führenden Abschnitt,der unter der Gemeinde Pflanzen lag. Der einst frische Fluss wurde in einem Moment zu fast Stehwasser in einer riesigen Wasserrinne mit entblössten Steinblöcken.In 2006 wurde am Ort der ursprünglich geschütteten Talsperre eine neue von den Steinen belegte Betonsperre.Nach diesem Ereignis aus dem Jahre 2002 wurde auch der Lehrpfad „Durch den Flusstal Schwarzau“renoviert.

  • Johannesberg

Die Gemeinde Johannesberg ist von dem Alter her viel jünger als Oemau und Bessenitz. Je jünger sie von der Geschichte her ist, desto unübersehbarer in der Landschaft ist, von der die Gemeinde umgeben ist. In der heutigen Gemeinde gab den öden Hügel,Lotschenitzberg genannt. In 1732 der Pfarrer Riezenschopfer eine Wahrnehmung wahrnahm, die er für die Offenbarung von hl.Johann Nepomuk hielt, liess er hier eine Kapelle herrichten, die diesem Heiligen 1735 geweiht wurde. Mit der Zeit wurde zu einem beliebten Wallfahrtsort, wo sich Viele ansässig machten. Johannesberg zu besuchen ist die Reise wert, egal, ob Sie Wallfahrtstradition des Ortes halten können oder nicht. Die naheliegende Landschaft bietet nicht nur die reizvolle Aussicht in alle Himmelsrichtungen an, auf dem Dorfplatz kann man viele Grünanlagen bewundern,die dem Dorf den zweiten Platz im EU-Wettbewerb ENTENTE FLORALE brachten. Das Dorf bietet auch eine Besuch vom Marionettenmuseum und eine Daueraueraustellung des Dorfs. Öffnungszeiten sind hier nur am Mittwoch, Freitag,Samstag und Sonntag von 13.00-17.00 Uhr. Näheres unter www.svjan.cz

  • Lotschenitz und Nesmen

In der engen Nachbarschaft von Johannesberg an der Maltsch in der Richtung Schweinitz in Böhmen liegt eine viel ältere Gemeinde als der obengenannte Johannesberg.Die Gemeinde Lotschenitz sollte in der Zeit vor 1360 gegründet werden, in der sie als mittelalterliche Siedlung erwähnt werden sollte. Die Gemeinde Lotschenitz gemeinsam mit Nesmen wird durch südböhmische Bauernbarockarchitektur und viele denkmalgeschützte Objekte kenngezeichnet, z.B. die im Jahre 1937 alte und umgebaute Kapelle und alte Schmiede mit dem Glockenturm mit Nesmen.

Ausflugstipps:

  • Aussichtsturm Slabošovka bei Bessenitz

Nicht weit von Bessenitz liegt der Aussichtsturm. Es handelt sich um einen Fernmelde-und Aussichtsturm, die dank der Firma T-Mobile im Jahre 2002 entstanden ist. Ein vierkantiger Bau liegt in der 624 Seehöhe. Die Aussichtsfläche in der Höhe 24 Meter bietet den Touristen eine wunderschöne Aussicht auf Hühnergebirge zu Plansker Wald, Gratzener Bergland,dem anliegenden Böhmerwald, beim schönen Wetter sind auch die Alpen zu sehen, der Besucher hat jedoch 120 Treppen zu besteigen. Der Eintritt zum Aussichtsturm ist auch zu beachten. Im Vergleich zu anderen ähnlichen Bauten beginnt er völlig „ausser“ Turmkörper, über ein technisches Umfeld schafft man über den in der Höhe von 3 Meter eingelegten schmalen Steg die Innentreppen. Aus der Gemeinde Bessenitz kann man den Aussichtsturm nach dem etwa 1 Kilometer grünmarkierten langen Weg erreichen. Der Aussichtsturm ist über das ganze Jahr frei zugänglich.

  • Die Besteigung von Hühnergebirge

Hühnergebirge dürfte man Hühnergebirge nicht nennen, hätte der höchste Berggipfel mit der Seehöhe von 871 den Namen Huhn nicht getragen.

Noch vor ein paar Jahren bot sich vom Gipfel eine Aussicht vom Wandelgang der alten Holzaussicht an, zur Zeit ist auf dem Gipfel nur der Fernmeldeturm nicht zugänglich und der Ort wurde bewaldet.Ausserdem kan man am Berggipfel auch einen trigonometrischen Punkt entdecken,der hier bei der Landesausmessunng im Jahre 1867 kennzeichnet wurde. Dieser Punkt sollte vermutlich ein erdkundlicher Punkt Mitteleuropas sein.

Nachbarsberggipfel Hoher Stein/Vysoký kámen,eher unter dem Namen Henne bekannt (865 Seehöhe), bietet am Gipfel spannende Aussichten. Rotmarkierter Weg, von dem die Besucher zu Henne von Beneschau gebracht werden, führt nach den sog. Himmelstreppen und nach dem Felsenrücken am Ende. Laut der Sage wurden in die Umgebung die Rauchsignale ausgestrahlt und in der Keltenzeit wurde der Berg zum Kultort. Die Henne kann man von allen möglichen Richtungen besteigen. Der gelbmarkierte Weg geht vom Osten aus Gollnetschlag, vom Westen der rotmarkierte Weg oder Radweg 1187 aus Dechant Gallein über Gross Gallein, Dalleken und Forsthaus unter Huhn, wo es eine Kreuzung gibt: nördlich den Huhn besteigen, südlich (nach etwa100 Meter abbiegen) Henne besteigen. 

  • Lehrpfad „Durch den Flusstal Schwarzau“

Die einzelnen Standorte an dem etwa 4 Kilometer langen Lehrpfad zeigen attraktive Landschaft, die Geschichte der Besiedlung und mögliche Nutzung von diesem malerischen Fluss. Nach dem Anfangshalt zielt der Weg auf die älteste Wasserstausee bei der Gemeinde Oemau. An dieser Wasserstausee halten sich länger vor allem die Fans von Erholungs-oder Sportfischerei an. Die nicht angelnden Touristen können weiter zum Felsenausläufer fortgehen, wo den Bergsteigern 25 Meter hohe Felsenwand angeboten wird. Von hier aus führt der Pfad zu der Burgruine Sokoleč. Von da aus geht der Pfad weiter entlang des „Wildflusses“ bis zu der Mühle Eiche/Dub. Hier kann man nicht nur eine Erfrischung nehmen, sondern auch noch die Geschichte von Müller-und Glashandwerk kennenlernen, das das ganze Region Gratzen geprägt hat. In der Umgebung vom Fluss Schwarzau hatte sich früher auch Flösserei verbreitet, deren Geschichte detailliert am nächsten Standort beschrieben wird. Der Lehrpfad wird am Wasserkraftwerk abgeschlossen, das im Jahre 1924 erbaut wurde.Die letzte Stationstafel behandelt technische Vollendung des Kraftwerks.

  • Lehrpfad-Radweg „Durch das Gedächtnis von Hühnergebirge“

Die Rundfahrt, die höchstens 54 Kilometer beträgt, verbindet 17 Standorte mit Stationstafeln, die auf ernste oder lustige Weise (z.B.Sagen und Legenden) die Geschichte von einzelnen Orten darstellen. Der Wanderweg ist über Deutsch Beneschau, Oemau,Bessenitz,Slabsch nach Schweinitz in Böhmen und weiter über Schumberg,Sacherles, Deutsch Reichenau zurüch nach Deutsch Beneschau befahrbar. Der Radweg ist durch touristische Marken für Fahrräder kennzeichnet, die durch Wanderweglogo ergänzt werden.Ausser an den 17 Stationstafeln angebrachteln Informationen stehen den Touristen in regionalen Touristenbüros auch das Buch zur Verfügung, die detailliert über einzelne Standorte am Wanderweg informiert.

  • Kreuzweg – Hájek bei Oemau

Es handelt sich um zwölf Kreuzwegstationen aus dem Jahr 1872. Der Weg wurde im Jahr 2010 von den Fachleuten restauriert. „Mariakult“ ist eher aus Österreich bekannt. So wie in der Gemeinde Oemau sind jedoch die der Mutter Jesu geweihten Sakralbauten und Pilgerwege im tschechischen Grenzgebiet zu finden. Die Bauten weisen auf die gemeinsame Vergangenheit hin und auf die Vernetzung der Kultur, christlicher und weltlicher Einflüsse auf die Einwohner der damaligen k.u k. Monarchie.

Wichtige Dienstleistungen für die Touristen

  • Die nächsten Touristenbüros

Linecká 305, Kaplice 382 41
Telefonnummer: 387 001 356
E-Mail: infocentrum@kickaplice.cz
www.ikaplice.cz

Hauptplatz/Nám. J. V. Kamarýta 89, 382 32 Weleschin/Velešín

Telefonnummer: 725 919 382

E-Mail: info@pomalsi.cz

www.kicvelesin.cz

Deutsch Beneschau Nr.125, 382 82 Deutsch Beneschau
Telefonnumer: 727 814 457
E-Mail: knihovna@benesovnc.cz
www.benesovnc.cz

Hauptplatz/Žižkovo nám. 92, Schweinitz in Böhmen 374 01
Telefonnummer: 386 301 488
E-Mail: kic@tsviny.cz
www.tsviny.cz

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